Fertigstellung Schulumbau verzögert sich weiter

Lehrer und Schüler am Limit

Der Umbau der Schule verzögert sich also weiter. Das ist verständlich in dieser Coronazeit mit steigenden Preisen bei Baumaterial und deren Beschaffungsmöglichkeit, bei Kündigung einer Baufirma, die ihrem Auftrag nicht nachkam, Fertigstellung neuer Pläne für die Dachkonstruktion. Eigentlich sollte im Sommer 2022 ja alles fertig sein, also auch der riesige Mensakomplex mitten auf dem Schulgelände. Aber auch die Hamburger „Elfie“ hatte ja vor Jahren ähnliche Herausforderungen zu meistern.

Nun war am 03.02.22 in den Schaumburger Nachrichten zu lesen, wie sich die zuständige Gemeindedirektorin zu der Verzögerung geäußert hat:

Wir haben zum Glück keinen Stress.“

Aha.

Es dauert also so lange wie es dauern muss. Punkt. Keine Angabe zu einem Fertigstellungstermin.

Weiter heißt es: „Die Sanierung der Toiletten liegt in den letzten Zügen.“

Soso.

Aber wie lange hat denn nun diese Sanierung überhaupt schon gedauert und mussten die Schüler*innen der 3./4. Klassen nach draußen zum Toilettencontainer (der auch schon mal in der Frostperiode kaputt gefrorene Leitungen hatte und 3 Wochen nicht benutzt werden konnte). Ganz zu schweigen von dem andauernden Bau-und Bohrlärm, in dem sich Lehrkräfte und Schüler*innen unter der Maske anschreien müssen, um sich überhaupt zu verständigen.

Weiter ist zu lesen: „Das behindere den regulären Ablauf nicht extrem.“

Achja…

Das kann nur jemand sagen, der sich nicht täglich diesen Herausforderungen stellen muss. Lehrkräfte und Schüler sind am Limit. Neben eingeengten Fluren, Durchgängen, herumliegendem Baumaterial, Lärm, Dreck und Staub finden wir schon, dass der reguläre Ablauf derzeit extrem behindert wird. Auch der Pausenhof mit seinen eingeschränkten Spielzonen. Ich meine mich an grünen Rasen zu erinnern, der einmal die derzeit matschbraunen Böden besiedelt hatte…

Wir freuen uns alle riesig, dass es bald eine schöne, große Mensa gibt, neue Toilettenräume, neue Horträume, einen Fahrstuhl, so ist es ja nicht. Aber ich vermisse in diesem Zeitungsartikel ein bisschen Trost besonders für die Kinder. Ein Dankeschön, dass alle trotz dieser Widrigkeiten so toll durchhalten.

Vielleicht mal ein Besuch der zuständigen Gemeindedirektorin, eine kleine Ansprache an die Schüler*innen zur Sachlage. Ein bisschen Mut und Optimissmus verbreiten….

i.A. Pihö

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