Geschichte: Die kleine Feder

von Amelie Runge

Die kleine Feder

Es war einmal eine kleine Feder, die in die Flügelschwingen einer weißen Taube gehörte. Eines Tages rutschte sie aus ihrer Position und flog durch die Luft.

Der Wind pustete die kleine Feder weiter und weiter bis sie auf einem Bach landete.

An dem Bach waren viele Büsche und Steine. Manchmal floss das Wasser langsam und manchmal schneller. Als das Wasser ganz schnell wurde, traf die kleine Feder die Bachforelle. Die kleine Feder fragte : Nanu wer bist denn du ? Ich bin die Bachforelle, sagte die Bachforelle. Ich lebe dort, wo das Wasser ganz schnell fließt. Nun schwamm die kleine Feder weiter.

Jetzt schauten sie zwei große Augen an. Es war eine Kuh, die zum Trinken an den Bach gekommen war. Die kleine Feder dachte, wenn du mich jetzt frisst dann kitzel ich in deiner Nase, sodass du niesen musst.

Schnell schwamm die kleine Feder weiter. Anschließend traf sie ein kleines Fohlen, das an den Bach zum Trinken gekommen war. Das kleine Fohlen fragte :,, Wer bist du?“ „Ich bin die kleine Feder“, antwortete sie und schwamm davon.

Auf einmal fing es an zu regnen und sie stellte sich unter einen Busch, damit sie nicht nass wird.  Als der Regen aufgehört hat, ging die Reise der kleinen Feder weiter.

In einem Moment, als die kleine Feder nicht nach vorne schaute, stieß sie gegen zwei lange dünne Beine. Es war der Storch, der Fische und Frösche suchte. Die kleine Feder sagte:,, Hier findest du keine Fische, aber wenn du Fluss aufwärts fliegst, findest du dort, wo die Strömung am schnellsten fließt, die Bachforelle“.  Nun breitete der Storch seine Schwingen aus und flog davon.

Kurz darauf kam die kleine Feder an einen Ententeich. Sie wusste ,dass Enten nach allem schnappen was in ihren Teich schwimmt. So brachte sich die kleine Feder schnell in  Sicherheit.

Anschließend blieb sie an einem Staudamm hängen. Den Staudamm hatte ein kleiner Junge gebaut. Er stand am Ufer und freute sich. Er nahm die kleine Feder aus ihrer Gefangenschaft.  Anschließend legte der kleine Junge sie bei sich Zuhause auf die Heizung zum Trocknen. Als die kleine Feder getrocknet war, legte der Junge sie in eine Truhe, wo schon andere Schätze lagen. Schnell hatte die kleine Feder neue Freunde gefunden und sie erzählten sich gegenseitig ihre Geschichten, wie sie in die Schatzkiste gekommen waren. Sie waren nicht mehr allein.

 

Ende

 

Foto: pixabay.de

 

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