Weihnachten

Was hat es mit den weihnachtlichen Bräuchen auf sich?

Ein Beitrag von Helene Westphal

Ein Weihnachtsbaum, das Jesuskind in der Krippe, Geschenke – das alles gehört zum traditionellen Weihnachtsfest. Doch so alt und ehrwürdig sind sie eigentlich gar nicht. Viele wurden erst vor relativ kurzer Zeit erfunden.

Ein grüner Zweig mitten in der Kalten Jahreszeit war schon im Mittelalter ein Zeichen für Hoffnung und neues Leben. Man hängte Tannen- oder Eibenzweige auf, um die Weihnachtszeit zu feiern.

Die Protestanten lehnten die katholische Heiligenverehrung ab. Meist stellten  die Leute sich das Christkind als verschleiertes Mädchen in weißem Kleid vor.

Noch sehr viel jünger als das Christkind ist der Weihnachtsmann. Allerdings weiß man nicht genau, wer diesen abgewandelten Nikolaus erfunden hat.

 Den Adventskranz gibt es erst seit 1839: Damals baute der  Erzieher Johann Hinrich Wichern einen Holzkranz mit 23 Kerzen, um seinen Zöglingen im „Rauhen Haus“ das Warten auf Weihnachten zu verkürzen.

 

Der Adventskranz verkürzt das Warten auf Weihnachten

Erst um 1900 hatte sich der Kranz – jetzt nur noch mit vier Kerzen und aus grünen Zweigen hergestellt.

Eine weitere wichtige Weihnachtserfindung ist der Adventskalender. Die Idee stammt von einem Münchner Unternehmer. Er druckte 1903 den ersten Adventskalender mit 24 Feldern, auf die Kinder bunte Bilder kleben konnten.

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