Sind die neuen Stühle und Tische so super wie sie aussehen?

Neue Möbel in 3. und 4. Klassen unter der Lupe

Die Klassen der Grundschule Nienstädt werden nach und nach mit neuen Tischen und Stühlen ausgestattet.

Vor 4 Jahren wurden als erstes 2 vierte Klassen mit den neuen Möbeln bestückt, zwei Jahre später die anderen beiden vierten Klassen. Seit diesem Schuljahr haben auch zwei dritte Klassen neue Tische und Stühle bekommen. Es gibt jetzt Einzeltische, die Stühle können sich drehen und haben Rollen und sehen echt super aus!

Die Tische sind etwas größer als die alten, so haben die Kinder mehr Platz für ihre Hefte und Bücher. Bei Klassenarbeiten kann man schnell die Tische auseinanderrücken. Jeder Tisch und jeder Stuhl kann jetzt auf die Höhe des einzelnen Schülers eingestellt werden.

Mit den neuen Stühlen haben die Kinder mehr Bewegungsfreiheit. Sie können sich zwischendurch in den Hüften drehen und vor und zurück rollen. Auch sind die Stühle rückenfreundlicher.

Allerdings gibt es auch Nachteile:

Die Reinigungskräfte der 4. Klassen finden die Stühle und Tische nicht so toll. Denn wenn sie die Stühle an die Tische schieben, fallen oft die Bücher herunter, und es ist viel weniger Platz in den Klassen, da die Stühle sehr breit sind und die Einzeltische größer. Die Stühle können nicht mehr auf die Tische gestellt werden, so dass das Fegen und Wischen aufwändiger ist.

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Oft fallen die Bücher hinten aus den Ablagekörben, da eine hintere Begrenzung fehlt!

Das sagen die Schüler der 4. Klassen:

Die Stühle kann man auch nur zu zweit herunter fahren, einige Schüler sind einfach zu  leicht!

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Zu leicht für den Stuhl? Julie hat Probleme, den Stuhl alleine wieder nach unten zu bewegen. Ihre Füße haben keinen Bodenkontakt.

Es klackert auch im Unterricht, wenn man gegen den Stellhebel kommt. Die Stühle sind auch richtig hart, deswegen nehmen wir auch die Sitzkissen für den Sitzkreis und legen sie auf die Stühle. Dann sind sie nicht mehr so hart und kalt.

Die Tische kann man ja verstellen und die Stühle. Das ist einerseits gut, weil für jedes Kind die richtige Größe eingestellt werden kann. Andererseits sehen die Kinder auch nichts, wenn wir am Whiteboard arbeiten. So müssen einige dann auch ihre Stühle höher stellen, um besser sehen zu können. Es dauert dann ewig, bis die Stühle nachher wieder unten sind. Das geht dann alles von der Unterichtszeit ab.

Bei Gruppenarbeiten stehen oft Tische in unterschiedlichen Höhen zusammen. Plakate können dort nicht mehr so gut bearbeitet werden.

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 Leon sagt:

Vorteil: Man kann sie hoch stellen.

Nachteil: Im Unterricht klappern sie.

Franka sagt:

Vorteil: Dass man mit ihnen rollen kann.

Nachteil: Der Buckel ist nicht gut und die Schrauben auf den Sitzflächen.

Das sagen die Schüler der beiden dritten Klassen:

Bei den neuen Tischen in den 3. Klassen wurde zum Glück darauf geachtet, dass der Ablagekorb unter der Tischplatte hinten verschlossen ist. So können keine Hefte und Bücher mehr rausrutschen! Das ist viel besser!

Ich finde die neuen Möbel klasse!

Das sagen die Lehrer:

Um die Tische in der Höhe zu verstellen, benötigen wir erst einen Imbusschlüssel und/oder unseren Hausmeister Herrn Schildmeier. Jetzt hat jeder Schüler seine richtige Tischhöhe, der auch zur Stuhlhöhe passen muss. Viele Kinder mühen sich verzweifelt, den Stuhl wieder tiefer zu bekommen, sie sind einfach zu leicht!

Der Hebel verleitet viele Kinder, daran herumzuspielen. Das macht nervige Klackergeräusche und ein ewiges Zischen der tiefer oder höher fahrenden Stühle begleitet oft den Unterricht.

Tisch- und Stuhlhöhe müssen unbedingt aufeinander abgestimmt sein, sonst baumeln entweder die Füße in der Luft, oder das Kind verschwindet hinter dem zu hoch eingestellten Tisch.

Einige Stühle in den 4. Klassen knarzen, wenn sich das Kind darauf bewegt. Das fällt vor allem in den ruhigen Arbeitsphasen auf und stört ganz schön.

Da ist die Klasse endlich leise und fängt an zu arbeiten, dann fällt mit einem Platsch bei irgendjemandem das Bücherpaket hinten aus dem Ablagekorb beim Tisch. Vorbei ist es erst einmal mit der Ruhe.

Jeder hat seinen eigenen Tisch, das finde ich gut.

 

Das meinen die Schülerreporter:

Die Stühle aus dem Computerraum sind viel besser! Man kann sie alleine verstellen ohne großen  Aufwand. Sie sind auch viel gemütlicher als die anderen. Sie kann man auch schneller erwärmen und sie bleiben auch länger warm, da sie aus Kunsttoff sind. Sie haben auch eine gute Größe und nehmen nicht so viel Platz weg wie die neuen Holzdrehstühle.

Wir hoffen, dass die nächsten Stühle, die kommen, dann so sind wie die aus dem COMPUTERRAUM!

 

Fazit: 

Es war auf alle Fälle an der Zeit, die Klassen mit neuen Stühlen und Tischen auszustatten und sie sehen auch richtig gut aus!

Die Tische der jetzigen 3. Klassen überzeugen alle Befragten, da die Ablagekörbe nun hinten verschlossen sind. Ein Mangel ist der Aufwand der Höhenverstellung.

Anders sieht es bei den angeschafften Stühlen aus. Während das Herumrollen und die Beweglichkeit mit und auf den Stühlen den Schülern gefällt, scheint die Wahl dieser Sitzgelegenheiten wegen Störgeräuschen bis hin zu Schwierigkeiten in der Höhenverstellung überdenkenswert. Hier scheint es notwendig, noch einmal Alternativen anzubieten, bevor die nächsten Klassenräume mit den neuen Möbeln ausgerüstet werden. Vielleicht wären ja wirklich die Stühle aus dem Computerraum eine gute Alternative?

 

von Pia, Joelle, Christin, Franka, Jarla, Henri, Julie und Pihö

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