Ein Novembergedicht

Novembersturm

Die Katze guckt zum Fenster raus.

Der Wind bläst Blätter um das Haus.

Er jagt die Dohlen um den Turm:

Ein richtiger Novembersturm.

 

Die Wetterfahne quietscht und dreht.

Kein Mensch mehr auf der Straße geht.
Die Äste fallen auf den Weg.

Das Wasser kräuselt sich am Steg.

Es heult und pfeift,

die Wolke streift
die Spitze unsrer Tanne.
Ich geh ins Bad
und lasse jetzt

das Wasser in die Wanne.

Hier sind wir sicher und auch warm.

Ich halte dich ganz fest im Arm.
Denn unser Haus, das ist aus Stein.
Es fliegt nicht in den Himmel rein

mit Mann und Maus und Bauch und Bein.

von Jutta Richter
abgetippt von Jarla
Quelle Foto: Pixabay
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